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NÜRNBERG·HISTORIE I

Kaufleute und Künstler: Nürnbergs Geschichte

Die Königsburg Norenberg wurde schon 1050 urkundlich erwähnt. Kaiser Heinrich III. hielt dort einen Hoftag ab.

Er ließ aus diesem Anlass eine Hörige namens Sigena frei, damit der Adelige Richolf sie heiraten konnte. Die erste Erwähnung Nürnbergs ist also gleichzeitig eine Liebesgeschichte.

Zu Füßen der Burg entwickelten sich zwei Siedlungen: die Sebalder Stadt am Berghang und die Lorenzer Stadt jenseits der Pegnitz. In der Sebalder Stadt lebten rund um die Sebalduskirche Handwerker und Kaufleute. Die Lorenzer Stadt diente vornehmlich der Versorgung des Heeres. Ein Zusammenschluß beider Stadthälften in einem gemeinsamen Mauergürtel geschah erst 1325.

Schon im 11. Jahrhundert wurde Nürnberg Reichsmünzstätte, dann Zollstätte. Die Stadtrechte folgten um 1200. Im "Großen Freiheitsbrief" von 1219 stattete Friedrich II. weniger die Stadt als die Nürnberger Kaufleute mit besonderen Rechten aus. Nürnberg selbst blieb zunächst königliche Stadt.

Nürnberg erhielt immer mehr Vorrechte

Den raschen Aufstieg und die Schlüsselstellung, die Nürnberg unter den Staufern einnahm, verdankte die Stadt vor allem ihrer zentralen Lage innerhalb des Reiches. Auch unter den schwäbischen Zollern, die von den Staufern als Burggrafen eingesetzt wurden, erhielt Nürnberg immer mehr Vorrechte und Sonderfreiheiten. 1256 trat es dem Rheinischen Städtebund bei. Burg und Stadt sahen zahlreiche Reichs-, Hof- und Gerichtstage. In der "Goldenen Bulle" von 1356 bestimmte Karl IV., dass fürderhin jeder deutsche Herrscher seinen ersten Reichstag in Nürnberg abzuhalten habe.

Da die Stadt auf sandigem und recht unfruchtbarem Boden steht, hatten sich die Bürger von Anbeginn weniger auf die Landwirtschaft als auf Handwerk und Handel verlegt. Dank früh eingeräumter Zollfreiheiten sowie verschiedener Monopole auf Zinn und Eisen aus der Oberpfalz und dem Fichtelgebirge ging es den Kaufleuten ebenso prächtig wie dem Metallgewerbe. Im 15. und 16. Jahrhundert erlebte Nürnberg sein Goldenes Zeitalter - nicht nur im materiellen, auch im kulturellen Sinn. Wo Geld ist, blühen Kunst und Wissenschaft.

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>> Nürnbergs Goldenes Zeitalter
>> Das neue alte Nürnberg

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