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NÜRNBERG·DIE BURG II

Ein Freiplatz für Gesetzesflüchtige

Die Burg hat zwei Höfe. Um den äußeren gruppieren sich Bedienstetenwohnungen, Stallungen und der runde, 30 Meter hohe Sinnwellturm. (Den sollten Sie wegen der Aussicht besteigen).

Die "Freiburg" zwischen dem Sinnwellturm und der Walburgiskapelle war ein Platz, auf den sich mittelalterliche Gesetzesflüchtige retten konnten, ohne dass man sie ergreifen durfte. In der Mitte des äußeren Burghofs erhebt sich ein hübsches Brunnenhaus mit dem 53 Meter tiefen Burgbrunnen.

Den inneren Burghof umgibt - zusammen mit den Wehrmauerm und dem Kemenatenbau - der vorwiegend spätgotische Palas. Sein östliches Ende bildet der kantige Heidenturm mit den verwitterten romanischen Steinplastiken an der Fassade.

In diesem unregelmäßig geformten, kleineren Hof beginnen die Burgführungen. Man zeigt zwei große Säle mit Balkendecken, Eichensäulen und Fresken, den kaiserlichen Empfangsraum und des Herrschers Wohngemach aus der Zeit um 1500 mit schönen Kachelöfen aus dem 17. Jahrhundert. Die doppelstöckige Kapelle entstand um 1185, noch unter Friedrich Barbarossa. Unten sehen Sie die dämmerige Margarethenkapelle für das Gesinde, oben die lichte Kaiserkapelle für den Hofstaat mit der Empore des Kaisers. Die Chöre beider Kapellen sind in den Heidenturm hineingebaut.

>> Wo die Kaiser wohnten: die Burg
>> Ein Freiplatz für Gesetzesflüchtige

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