Die Schwäbische AlbSchwäbische Alb - Wandern

Faszination Wandern

Für Leute, die gut zu Fuß sind

Die Alb ist ein beliebtes Wandergebiet. Allein vom Schwäbischen Albverein werden rund 7000 Kilometer Wege betreut, auch etliche Wanderhütten und Aussichtstürme. Daneben gibt es viele örtliche Rundwanderwege, die von den Ferienorten markiert werden. Insgesamt kommt man so auf ein Wanderwegenetz von 13 000 Kilometern.

Die beiden längsten Wege sind "Hauptwanderwege". Ihre Markierung ist jeweils ein rotes Dreieck auf weißem Grund. Sie heißen "HW 1" und "HW 2". Der HW 1 (oder "Alb-Nordrand-Weg") ist 330 Kilometer lang. Er führt von Donauwörth (außerhalb unserer Karte, 37 Kilometer südöstlich von Bopfingen) über Bopfingen, Heubach, Bad Urach, Lichtenstein, Lochenstein und Dreifaltigkeitsberg nach Tuttlingen.

HW 2 (der Alb-Südrand-Weg) beginnt ebenfalls in Donauwörth und führt über Giengen an der Brenz, Ulm, Blaubeuren, Zwiefalten, Sigmaringen und Beuron auch nach Tuttlingen. Er ist 260 Kilometer lang.

Eine der schönsten Wandermöglichkeiten der Alb (allerdings ist sie 18 Kilometer oder fünf Stunden lang) eröffnet sich im Naturpark "Obere Donau", der erst vor wenigen Jahren eingerichtet wurde. Da fahren Sie in die malerische Kleinstadt Fridingen, zehn Kilometer nordöstlich von Tuttlingen. Da stellen Sie Ihr Auto am Ostrand (auf dem Parkplatz Steintäle) ab. Von dort bringt Sie ein markierter Pfad (mit gelbem Dreieck) bergauf zum Laibfelsen, der im Frühjahr mit tiefblauen Küchenschellen übersät ist. (Die Pflanze ist geschützt, lassen Sie sie stehen!)

Weiter geht es zum Mattheiser Käppele. (Ein Fridinger lebte dort in den zwanziger Jahren als Eremit und baute sich eine Holzkapelle; 1970 wurde sie durch ein steinernes Kirchlein ersetzt.) Ein kurzer Abstecher führt zum Burgstall, von dem die Schildmauer erhalten blieb. Von der Kapelle geht der Weg weiter zum schroffen Stiegelesfels, der unter Naturschutz steht. Er ist Brutgebiet für einige Vogelarten, darunter Uhu und Wanderfalke. Am Fuß des Felsens, am Donau-Ufer, leben Graureiher und der Rote Milan. Auch seltene Pflanzen gedeihen hier, darunter Küchenschelle, Frauenschuh und andere Orchideenarten.

Das nächste Ziel ist der Knopfmacherfelsen mit seinem prachtvollen Blick auf die Donauschleifen. Ein Hangweg bringt Sie dann zum Kloster Beuron. Dort überqueren Sie die Donau und wandern jetzt bequem am anderen Ufer auf dem Südrandweg (mit dem roten Dreieck). Es geht vorbei am Jägerhaus (einem Wirtshaus), dem Scheuerlehof und der Ziegelhöhle zur Ziegelhütte, von der Sie zur Donauversickerung spazieren können. Bei der Ziegelhütte führt der Weg über die Donau rechts zurück zum Parkplatz.

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