Die Schwäbische Alb

Pfullingen



Im dritten Jahrhundert kamen die Alemannen in die Gegend. Ihre Reihengräber mit reichen Beigaben wurden in der Nähe der heutigen Martinskirche gefunden. Deren ältester Teil, der Unterbau des Westturms, stammt aus dem 14. Jahrhundert. Aber er hatte bereits Vorläufer. Grabungen zeigten, dass hier schon im 7. Jahrhundert eine hölzerne Kirche stand.

Gegenüber bilden die beiden Pfullinger Rathäuser eine hübsche Fachwerk-Gruppe. Das erste stand zumindest schon 1522; das zweite stammt von 1686 und war zuerst Kauf- und Kornhaus, bis Pfullingens Verwaltung mehr Platz brauchte.

Im 13. Jahrhundert wurde das Pfullinger Klarissenkloster gegründet. Dort steht noch das Schiff der Klosterkirche mit seiner schönen gotischen Architekturmalerei. Aus der Pfullinger Wasserburg, die durch die Echaz und tiefe Gräben geschützt war, machte Herzog Christoph 1563 ein Jagdschloß.

Im Süden der Stadt führt ein Wanderweg zum 793 Meter hohen Schönberg. Der trägt einen 20 Meter hohen Aussichtsturm, der im Volksmund "Unterhose" heißt. Denn er besteht aus zwei getrennten Türmen - einer zum Auf-, einer zum Absteigen - die oben durch eine Plattform verbunden sind. Von hier schweift der Blick weit über die Reutlinger Alb bis zum Schwarzwald und zur Alpenkette im Süden.

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