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Reisen im Odenwald·Historie I

Auch der Limes nutzte nichts

Schon in grauer Vorzeit gab es Siedlungen rund um den Odenwald, besonders aber an der Bergstraße.

Doch erst die Römer wagten sich hinein - weit in den damals noch sehr finsteren Forst. Und auch das nur, um dort im ersten nachchristlichen Jahrhundert ihren Limes anzulegen: einen durch hölzerne Türme und Kastelle gesicherten Grenzwall.

Limeslehrpfad bei Schloßau
Limeslehrpfad bei Schloßau

Dessen Verlauf kann man noch gut nachvollziehen. Im Osten des Odenwaldes führte er ziemlich gerade ausgerichtet vom Main (bei Wörth) auf den Höhen östlich von Michelstadt und Mosbach südwärts bis zum Neckar (bei Bad Wimpfen). Damit sollten die römisch besetzten Gebiete westlich des Odenwaldes vor den immer dreister werdenden Angriffen der germanischen Stämme aus dem Osten geschützt werden.

Ein zweiter Grenzwall

Vor den Wehranlagen wurden damals weithin alle Bäume gefällt, um den Wachtposten freie Sicht zu geben. Nach und nach verstärkte man den hölzernen Limes durch Steinbauten und Kastelle. Ein zweiter Grenzwall wurde vor dem ersten angelegt, um jenen zu verstärken. Der verlief weiter östlich: dem Mainlauf folgend über Miltenberg, Walldürn und Osterburken (wo die Fundamente eines großen Römerkastells samt Militärbad ausgegraben wurden) bis hin nach Lorch bei Schwäbisch Gmünd, dann weiter östlich bis Neustadt an der Donau.

Man sieht: Die Römer hatten Respekt vor den Germanen. Mit Recht. Denn schon bald darauf, im Jahre 260, überrannten die Alamannen den Limes und zwangen die Römer zum Rückzug. Schlimmer noch: Zu Beginn des 5. Jahrhunderts mußten die Römer auch das Rheinland verlassen, wo sie sich über vierhundert Jahre lang wie zuhause gefühlt hatten.

Kaum waren sie 406 abgezogen, rückte das ostgermanische Volk der Burgunder nach. Die gründeten in Worms ein Königreich. Das wurde aber schon dreißig Jahre später von den Hunnen zerstört. Alle Burgunder, die sich retten konnten, flohen in Gewaltmärschen nach Westen. Erst am Ufer der Rhone fühlten sie sich sicher, ließen sich nieder, pflanzten Burgunderwein und erfanden die Nouvelle Cuisine.

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