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Stadt Münster·Schloss und Aasee

Vierzig Hektar
selbstgemachter See

Westlich der abgezirkelten Altstadt steht das Münsteraner Schloss. Johann Conrad Schlaun war der Baumeister dieser Residenz für die Fürstbischöfe zu Münster.

Sie entstand um 1770 als eines der letzten deutschen Barockschlösser und wurde mit üppigem Skulpturenschmuck versehen. Äußerlich weitgehend unversehrt, innen aber modern, dient es seit langem als Universitätsgebäude und beherbergt die Westfälische Wilhelms-Universität. Der Schlossgarten drumherum mit dem schönen alten Baumbestand steht tagsüber jedermann offen.

Im Osten, aber außerhalb des innerstädtischen Rings, beim Hauptbahnhof, steht das Museum für Lack-Kunst. So etwas gibt es in der ganzen Welt nicht mehr: Eine einzigartige Sammlung großartiger Lackarbeiten aus Europa, Asien und Südamerika.

Südwestlich der Innenstadt, aber noch innerhalb des weitläufigen Großstadtgebiets, liegt der Aasee. Den legten sich die Münsteraner 1930 als Wassersport-Revier an. Sie stauten die Aa (ein Nebenflüßchen der Ems) zu einem vierzig Hektar großen See auf. Da wird nun eifrig gesegelt, gesurft und geschwommen. Sie können im Sommer auch Ruder-, Tret- und Paddelboote mieten.

Von dort ist es nicht weit zum Mühlenhof-Freilichtmuseum und dem Allwetterzoo. Die liegen nebeneinander westlich vom Aasee, auf der Sentruper Höhe. Die Bockwindmühle von 1748, die in der Mitte des Freilichtmuseums aufragt, kommt aus dem Emsland. Noch viel älter ist das Mühlenhaus daneben. Dieses vollständig eingerichtete Hallenhaus, in dem Mensch und Vieh unter einem Dach lebten, wurde 1619 gebaut. Außerdem stehen da noch der stattliche Gräftenhof von 1720 sowie allerlei ländliche Nebengebäude - vom Backhaus bis zur Bienenhütte.

Auf ihren Zoo mit über 500 verschiedenen Tierarten sind die Bürger von Münster sehr stolz. Es gibt alle üblichen Zoo-Tiere, aber auch ein Delphinarium mit Dressurvorführungen, Ponies zum Reiten und Kuscheltiere zum Streicheln sowie eine Zooschule für Schulklassen. "Allwetterzoo" heißt er, weil überdachte Gänge und Wege zwischen den Tierhäusern bei jedem Wetter Besuche erlauben.

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