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Lauenburgische Seen·Der Schaalsee

Natürliche Idylle im Biosphären-Reservat

Südöstlich vom Ratzeburger See, durch den Schaalseekanal mit ihm verbunden, liegt der Schaalseee.

Der ist ein Stück politischer Geschichte, denn hier verlief die Grenze zwischen Westdeutschland und der DDR. Der See hat von der einstigen Trennung profitiert: Er lag im Grenzland, man hatte deshalb nicht viel vor mit ihm und tastete ihn nicht an. Alles, was man überall sonst an Modernismen erfand, kam für ihn gar nicht in Frage.

So blieb diese erstaunliche Naturlandschaft in ihrer ganzen Ursprünglichkeit erhalten – ein Stück Idylle, dem man sonst kaum noch begegnet: still, charmant, unzerstört. Das wird sich künftig, nachdem hier der Naturschutz eine große Rolle spielt, wohl auch kaum ändern. Man findet viele Dörfer, aber wenig Touristen. Noch können hier botanische Besonderheiten gedeihen: Orchideen und Sonnentau, Wollgras und Königsfarn.

Viele Tierarten sind am See noch zu Hause – Fischotter wie Kolbenente, Seeadler und Rohrdommel. Im Norden des Schaalsees findet man sogar noch Kormorane in einer Kolonie.

Man hat das Gebiet um diesen See inzwischen nicht nur zum Naturpark, sondern zum Biosphären-Reservat erklärt.

Auf dem Schaalsee können Sie ebenfalls Ruder- und Tretboote leihen, aber Sie dürfen kein eigenes Boot benutzen. Auch Surfen und Motorbootfahren ist nicht gestattet.

Westlich vom Schaalsee und südlich der Eulenspiegelstadt Mölln liegt noch ein Dutzend kleinerer Seen.

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