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Reisen auf der Frankenalb·Gastronomie

Jura-Lamm und Bier

Die Franken finden, dass sich auf der Frankenalb besonders gut tafeln und feiern lässt. So jedenfalls steht es in einem ganz offiziellen Magazin des Fränkischen Tourismusverbandes: "Franken kulinarisch erleben". Und die vom Verband sollten es ja wissen.

Es gibt auch auf der Frankenalb Nobel-Restaurants, in denen man hochfein speisen kann. Doch die Regel sind schlichtere, aber gute Gaststätten mit deftigen, vor allem lokalen Gerichten. Zu denen gehört zum Beispiel das "Schäufele", ein knusprig gebratenes Schulterstück vom Schwein. Das serviert man meist mit rohen Kartoffelklößen. Eine andere Spezialität sind die Bratwürste. Da kennt man heutzutage überall, auch weit außerhalb Frankens, die winzigen "Nürnberger". Anderswo sind die Würste größer, auch auf der Frankenalb.

Viele Gasthäuser kennen die "Hausschlachtung". Da gibt es dann Metzelsuppe, eine Schlachtschüssel, Kesselfleisch oder Krautwurst. Eine gefüllte Schweinsblase am Wirtshausschild zeigt das an. Und dann findet man, seit einigen Jahren wieder, den traditionellen Lammbraten. Es war in der Gegend von Hersbruck, da züchteten die Hirten das zarte Jura-Lamm. Irgendwie geriet es in Vergessenheit. Vor Jahren hat man es behutsam rückgezüchtet. Und jetzt gibt es Jura-Lamm wieder in vielen Lokalen.

Einen sehr guten Ruf für ihre traditionelle Küche haben unter anderem Hersbruck, Lauf und Altdorf. Es gibt da auch eine neue Tendenz, traditionelle Frankenalb-Gerichte kreativ zu verfeinern, leichter zuzubereiten. Diese neue Koch-Philosophie nennt sich "Heimat auf dem Teller".

Was trinkt man? Eindeutig: Bier. Das hat Tradition. Auf der Frankenalb wird seit dem 14. Jahrhundert Bier gebraut. Früher hatten viele Bürgerhäuser ihr Braurecht; man braute für die Familie. Später wurden "Komunbrauhäuser" üblich, in denen etliche Haushalte brauen konnten. Da wurde es dann auch üblich, mehr Bier herzustellen, als man selbst brauchte, und es dann an zahlende Gäste auszuschenken. Die bekamen einen Platz in der Guten Stube. Ein sechseckiger Stern vor der Haustür, der "Flinter", signalisierte, dass es hier frisches Bier gab. Noch heute sind auf der Frankenalb einige Kommunbrauhäuser in Betrieb.

Noch mehr Informationen:
www.frankenkulinarisch.de

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