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Reisen im Erzgebirge·Schneeberg I

Silber aus dem Berg

Außerordentlich ergiebige Silbererzfunde führten 1471 zur Gründung der Stadt auf dem 470 Meter hohen Schneeberg, südöstlich von Zwickau.

Drei Jahre später arbeiteten hier schon 1200 Bergleute in 232 Zechen. Bis 1483 holte man Silber für fast zwei Millionen Meißner Gulden aus dem Berg - das war unglaublich viel. Die sächsischen Herrscher freuten sich sehr; sie gaben Schneeberg die Stadtrechte und eine eigene Münze. Dort wurde nun der weithin geschätzte (weil sehr wertbeständige) Schneeberger Silbergroschen geprägt, der "Schnieber".

Nach 1500 war das Silber aber weitgehend abgebaut. Nun verlegte man sich auf die Förderung von anderem Metall und Mineralien. Gegenwärtig baut man sogar Uranerz ab.

Was die Bergarbeiter und ihre Familien früher sonst noch taten, um ihr Haushaltsgeld zu verbessern, zeigt das Museum für bergmännische Volkskunst, das in einem denkmalgeschützten Bürgerhaus von 1725 untergebracht ist. Da sehen Sie die schönsten Schnitzfiguren und Bastelarbeiten, Scherenschnitte und Klöppelspitzen, auch viel Zinnguß. Prächtig sind die fürs Erzgebirge typischen "Heimat- und Weihnachtsberge", die durch die aufsteigende Wärme brennender Kerzen zum Drehen gebracht werden.

>> Silber aus dem Berg
>> Zwölf Tafeln von Lucas Cranach

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