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Reisen im Erzgebirge·Marienberg I

Streng nach Plan

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts nahm die Ausbeute im Erzbergbau bei Annaberg und Schneeberg gewaltig ab. Drum ließ Herzog Heinrich der Fromme von Sachsen in der Nachbarschaft schürfen. Und siehe da: Am Marienberg, zwischen Freiberg und Annaberg-Buchholz, wurde 1519 eine ergiebige Silberader entdeckt.

Ein großes "Berggeschrey" setzte ein, eine Art von Goldrausch: Bergleute und Glückssucher strömten aus allen Richtungen herzu. Um in das Chaos Ordnung zu bringen, ließ Heinrich 1521 die Stadt Marienberg anlegen - streng nach einem Plan, den ein Herr Ulrich Rülein von Calw entworfen hatte. Auf dem mit Linden bestandenen großen quadratischen Marktplatz (er ist ziemlich exakt 100 x 100 Meter groß) steht Heinrich selbst, überlebensgroß in Bronze.

Schon 1539 bauten sich die Marienberger ein wohlproportioniertes Rathaus. Es ist schlicht - bis auf das großartige Renaissance-Portal. Mit ihm zeigten die Marienberger, dass der Silber- und Zinnbergbau Geld in die Stadt brachte.

Sterne im Baedeker:
Der Marktplatz von Marienberg

>> Streng nach Plan
>> Der Marienberger Märchenberg

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