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Reisen im Emsland·Schiffsverkehr

Mit einer der größten Werften

Das Emsland spielt heute eine große Rolle in der Binnenschiffahrt.

Meyer-Werft mit der "Serenade of the Seas"
Meyer-Werft mit der "Serenade of the Seas"

Bis in die Gegend von Meppen ist davon allerdings nicht viel zu merken. Da ist die Ems ein lieber, kleiner, windungsreicher, bei gemütlichen wie sportlichen Bootsfahrern sehr geschätzter Wasserlauf. Größerer, moderner Schiffsverkehr spielt sich parallel dazu ab, nebenan: Auf dem vielbefahrenen Dortmund-Ems-Kanal, der schon seit dem Jahr 1900 das Ruhrgebiet mit der Nordsee verbindet.

Und der ab Münster neben der Ems herfließt. Nicht nur das: nördlich vom Münster überquert der Kanal sogar den Fluß auf einem kühnen Brücken-Bauwerk, weil er gern auf der anderen Seite der Ems dahinschwimmen wollte.

In Meppen kam man dann auf die gute Idee, die beiden Ströme ganz einfach zu verbinden; der Kanal geht in die Ems über. Er ist gezwungen, viele ihre kühnen Kurven mitzumachen. Allerdings nicht alle; hin und wieder grub man ihm eine praktischere Abkürzung.

Um mit den vielen und auch großen Schiffen zurechtzukommen, wurde die Ems ausgebaggert und befestigt. Und nun darf sie - wenn sie will - auch den Namen "Dortmund-Ems-Kanal" benutzen. In dieser Funktion fand sie südlich von Papenburg auch Anschluß an den Küstenkanal, der nach Oldenburg führt, wo er in die Hunte und dann in die Weser fließt. Über zwei Gewässer - den Ems-Vechte-Kanal und den Haren-Rütenbrock-Kanal - ist die Ems dann auch mit dem niederländischen Kanalnetz verbunden. Und über den Ems-Jade-Kanal hat sie bei Emden, kurz vor ihrer Mündung, sogar noch Verbindung zum Jadebusen.

Aus all dem ergab sich, dass gerade hier, an der schlichten Ems, eine der weltweit bedeutendsten Schiffswerften entstand. Es ist die Meyer-Werft in Papenburg, die immer mal wieder ein weltgrößtes Kreuzfahrtschiff vom Stapel läßt. Eines hat unlängst dafür gesorgt (aber dafür konnte die Werft nichts), dass halb Europa eine Weile keinen Strom hatte. Und nur, weil eine große Elektrizitätsfirma eine mächtige Hochspannungsleitung, die über die Ems führt, vorübergehend mal abschaltete, um das Schiff ohne Gefahr zur Nordsee durchzulassen.

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