Reisen im Bayerischen Wald·Am Pfahl
I
Kötzting, Viechtach
und Sankt Englmar
Appartementhotel "Berghof" in Sankt Englmar
Sporthotel
"Am Pfahl" in Viechtach
Familienhotel
"Reiterhof Runding"
Der "Naturpark Bayerischer Wald" hat
eine auffällige geologische Besonderheit. Das ist der "Pfahl".

Englmarisuchen in Sankt Englmar
Bild: Tourismusverband Ostbayern e.V.
Dieser, der oft auch "Großer Pfahl" genannt
wird, ist ein Gesteinszug aus Quarz und Schiefer. Er zieht sich 140 km
lang fast schnurgerade von der Oberpfalz bis nach Oberösterreich
hin - zum Teil unterirdisch, zum Teil (wie etwa bei Viechtach oder Regen)
als sehr eindrucksvoll aufragendes Riff. Etliche besuchenswerte Orte liegen
links und rechts von diesem "Pfahl". Einige davon stellen wir
Ihnen hier vor und begeben uns dabei vom nordwestlicher in die südöstliche
Richtung. Ganz im Nordwesten des "Pfahl" liegt Cham,
die älteste Stadt im Wald.
Südöstlich von Cham liegt das Kneipp-Heilbad
Bad Kötzting - und zwei weitere Kilometer weiter im Südosten
die Wallfahrtskirche von Weißenregen.
Zu Kötzting gehören eine hübsche Altstadt, ein Schloss
mit Wehranlage und Befestigungsringen sowie ein attraktiver Kurpark. Und,
natürlich, der berühmte "Kötztinger Pfingstritt".
Diese Bittprozessionen mit hunderten von Pferden gibt es seit 1412.
Die Wallfahrtskirche von Weißenregen hat eine originelle barocke
"Fischerkanzel". Dort sind der Fischzug Petri und die Geschichte
von Jonas, der vom Wal verschlungen wird, sehr plastisch dargestellt.
In der kleinen Stadt Viechtach, noch weiter südöstlich,
ist dreierlei betrachtenswert.
Da
ist erstens die Stadtpfarrkirche St. Augustin. Sie wurde 1765 gebaut und
zeigt verspielten luftigen Rokokostuck.
Aus der Zeit vor dem 30jährigen Krieg stammt das Bürgerspital.
Dort ist ein Kristallmuseum untergebracht. Funde aus aller Welt werden
hier gezeigt, darunter riesige Rauchquarze aus Brasilien und weiße
Korallen
aus dem Südpazifik.
Schließlich präsentiert sich im Naturschutzgebiet westlich
des Ortes der "Pfahl" besonders eindrucksvoll: In bizarren Felsformationen
tritt der weiße Quarz aus der Erde hervor.
Sankt Englmar, ein Stück ab südlich
vom "Pfahl", ist nichts weiter als ein Ferienort - aber
einer der schönsten im Bayerischen Wald. Er liegt geschützt
in einer Wander-Landschaft zwischen Wald- und Wiesenhängen. An Pfingsten
erinnert das "Englmarisuchen" an den Einsiedler Englmar, der
von einem Stallknecht erschlagen und dann versteckt wurde.
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Viechtach und Sankt Englmar
>> Die
älteste Stadt im Wald: Cham
>> Regen,
Tittling und das Museumsdorf
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