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Reisen in Süddeutschland·Bayerische Seen IV

Mit Kloster und Klosterbier: Der Ammersee

Der Ammersee ist größer als viele andere Seen, die in Oberbayern besser bekannt sind. Er misst immerhin 16 Kilometer in der Länge und ist bis zu sechs Kilometer breit.

Ammersee
Ammersee - Bildquelle: N p holmes / wikimedia

Herrsching und Diessen, die einander etwa gegenüberliegen, sind die beiden größten Orte am See, wobei Herrsching ganz zum Badeort geworden ist - mit langem Strand, Surf- und Segelschulen sowie einem schönen alten Schlosspark. Diessen erinnert da eher noch an ein Fischerdorf, allerdings mit einer meisterhaften Rokoko-Kirche, die zum Augustiner-Chorherrenstift gehört und von 1732 bis 1739 gebaut wurde.

Von Diessen am westlichen Ufer führt um die Nordspitze des Sees, meist direkt am Ufer, bis nach Herrsching ein schöner Radwanderweg, wobei die Gegend bei Utting und Schondorf besonders hübsch ist. Auch für Spaziergänger gibt es angenehme Uferwege.

Über dem östlichen Ufer des Ammersees, beim Ort Andechs, erhebt sich der "Heilige Berg" des Benediktinerklosters Andechs. Seine Geschichte reicht weit ins Mittelalter zurück. Damals, im 12. Jahrhundert, stand in Diessen, am anderen Seeufer, eine Grafenburg. Den Grafen von Diessen und Wolfratshausen gefiel es dort nicht mehr. Sie zogen nach Andechs um, wo bereits eine andere Burg stand. Mönche brachten ihnen die drei Heiligen Hostien, die Andechs später als Wallfahrtsort berühmt machten; in der Burgkapelle wurden sie aufbewahrt.

Leider verschwanden die Hostien eine Weile, wurden aber 1388 wundersamerweise wieder gefunden. Nun baute man ihnen eine eigene Kirche, "St. Nikolaus und Elisabeth", die man immer wieder veränderte und vergrößerte. Zwischen 1751 und 1754 wurde sie von Johann Baptist Zimmermann in prächtigem Barockstil ausgestaltet.

Im 15. Jahrhundert hatte sich auch ein Kloster angesiedelt. Beides, Kloster wie Kirche, steht noch heute. Und Andechs ist nach wie vor ein Wallfahrtsziel. Eine sehr angenehme Besonderheit des Klosters ist seine Brauerei. Seit 1455 dürfen die Mönche hier brauen - und seitdem tun sie es auch, mit großem Erfolg. Das Andechser Bier ist berühmt. Am besten trinkt man es an Ort und Stelle. Es gibt ein Bräustüberl, aber auch einen schönen Garten mit einem prächtigen Blick in die Berge.

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