Reisen in den Bayerischen Alpen·Der Überblick II

Wo liegen die Grenzen?

Auf viele der mächtigen Berge an der deutschen Südgrenze kommt man auch als Fußgänger hinauf, ohne Bahn und ohne Kletterkünste. Selbst die Zugspitze, Deutschlands höchsten Berg, schafft ein einigermaßen tüchtiger Wanderer ohne Kletterkünste.

Die Ausdehnung der bayerischen Alpen von West nach Ost erstreckt sich, so sagten wir, vom bayerischen Allgäu bis zur Berchtesgadener Bergwelt. Das liegt so ziemlich fest. Bei der Betrachtung von Nord nach Süd ist das nicht ganz so einfach.

Die Begrenzung im Süden - kein Problem. Das ist die Grenze zum österreichischen Tirol oder Vorarlberg. (Einige Besonderheiten ausgenommen - beispielsweise das Kleine Walsertal, das politisch eindeutig den Österreichern gehört, aber wie ein deutsches Gebirgstal besucht und behandelt wird.)

Die Ausdehnung nach Norden? Da gibt es ab und zu Meinungsverschiedenheiten. Tegern-, Schlier- und Spitzingsee zum Beispiel - gehören sie fest zum Alpenraum? Wir haben uns die Entscheidung leicht gemacht und dafür einfach ein eigenes Kapitel "Bayerische Seen" angelegt.

Und der Wendelstein? Der ragt nur ein paar Kilometer östlich vom Schliersee auf. Ist das schon ein Alpenberg? Wir würden sagen: Ja, einer von den ganz sanften und sympathischen, ohne jedes alpine Pathos.

>> Wenn sich im See die hohen Berge spiegeln
>> Wo liegen die Grenzen?
>> Wenn die Murmeltiere pfeifen
>> Auf Zugspitze und Alpspitze
>> Der König ging zu Fuß
>> Kurzinformationen

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