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Reisen im Altmühltal·Kelheim

Möchten die Teutschen nie vergessen!

Auf der Landzunge, die durch den Zusammenfluss von Altmühl und Donau entstand, ragt der Michelsberg auf. Am Fuß dieser Anhöhe entstand Kelheims historisches Zentrum.

Altmühltal - Kelheim - Befreiungshalle - Bildquelle: Tourismusverbandes Naturpark Altmühltal
Befreiungshalle - Bildquelle: Naturpark Altmühltal

Die Kelten, die sich hier im fünften vorchristlichen Jahrhundert niederließen, nannten ihr Siedlung "Alkimoennis". Die war recht umfangreich, die zweitgrößte in Süddeutschland. Aber sie wuchs weiter, vor allem in der Zeit der Herzöge von Wittelsbach, die dort eine musterhafte Anlage schufen: Da kreuzen sich exakt die zwei Hauptstraßen und haben an ihren Enden jeweils ein Stadttor. Kelheim allerdings hatte nur drei Tore, denn die eine Straße endete direkt an der Mündung der Altmühl in die Donau. Da war kein Tor nötig.

Alle drei Tore stehen noch. Sie gehörten zu einer rundum laufenden Stadtmauer, die Kelheim baute, als es 1181 zur Stadt "Chelesheim" erhoben wurde. Bis 1231 war es dann sogar bayerische Landeshauptstadt.

An der Kreuzung der beiden Hauptstraßen liegt der heitere Ludwigsplatz, an dem stattliche Bauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert stehen. Die neuen Teile von Kelheim, das heute 16.000 Einwohner hat, liegen gegenüber der Landzunge, am anderen Ufer der Donau.

Auf den 451 m hohen Michelsberg ließ Bayerns König Ludwig I. in römisch pompösem Stil die ringsum weithin sichtbare "Befreiungshalle" bauen. Sie sollte daran erinnern, wie von 1813 bis 1815 die Befreiungskriege gegen Napoleon geführt wurden. Es ist eine große, hohe, achtzehneckige Halle, in deren Nischen ringsum 34 Siegesgöttinnen aus Carrara-Marmor posieren. Dazwischen sieht man vergoldete Schilder, auf denen die Schlachten der Befreiungskriege vermerkt sind. Sie stammen aus eingeschmolzenen französischen Geschützen.

In den Boden der Halle ist ein Marmor-Mosaik eingefügt, das einen Ausspruch von König Ludwig zeigt: "Möchten die Teutschen nie vergessen, was den Befreiungskampf nothwendig machte und wodurch sie gesiegt!".

Sonst aber wurde es nach Kelheims hauptstädtischer Zeit recht ruhig um die Stadt. Das hat sich in den letzten Jahren gewaltig geändert. Der Main-Donau-Kanal brachte seit 1992 neues Leben: Kelheim wurde Handelsstadt und hat nun auch einen 65 Hektar großen Hafen.

Sterne im Baedeker:
Die Befreiungshalle

Noch mehr Informationen:
www.kelheim.de

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