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Reisen im Allgäu·Landschaft

Im Ferienland des Märchenkönigs

SchönwaldDas Allgäu, diese Landschaft zwischen Bodensee und Lech, gehört zu den schönsten Gegenden Deutschlands. Das gilt für die Alpen mit Hohem Ifen und Nebelhorn ebenso wie für das Voralpengebiet mit seinen sanften Hügeln, den dichten Wäldern, grünen Matten und blanken Seen.

Es ist aufschlußreich, wie dieses Allgäu entstand. Das erste große erdgeschichtliche Ereignis ist jetzt über eine Million Jahre her. Da hob sich der Boden schräg nach oben. Die Alpen bildeten sich. Und mit ihnen die Gipfel des Allgäus, von denen einige über 2 500 Meter hoch sind - wie Hochvogel und Mädelegabel.

Als vor 600 000 Jahren die Eiszeiten begannen, überzogen sich die aufgetürmten Alpen mit mächtigen Gletschern. Die wälzten sich in die Täler und schoben riesige Mengen von Schutt und Geröll vor sich her. Dieses Gerümpel ließen die Gletscher, als sie wegschmolzen, im Voralpenland liegen. So entstanden die sanften Hügel des Allgäus.

Das schmelzende Gletschereis bildete Flüsse. Die gruben ihre Täler in den Schutt. Wo die Trümmer hart und widerstandsfähig waren, entstanden statt breiter und sanfter Talmulden schmale Schluchten, die "Klammen". die berühmteste ist die Breitachklamm in der Nähe von Oberstdorf.

Zur Landschaft des Allgäus gehören nicht nur die grünen Wiesen mit ihren glücklichen Kühen und die schönen Seen. Auch die Städtchen, in denen oft reizvoll Mittelalterliches zu sehen ist, und die Dörfchen mit ihren spitztürmigen Kirchen sind eine Freude für Herz und Auge.

Was viele Gäste im Allgäu vor allem besuchen wollen, ist eine Märchenkulisse: Neuschwanstein, ein Schloß mit Türmen und Zinnen, das sich Bayerns König Ludwig II. bauen ließ, hoch über der Pöllatschlucht. Märchenkönig Ludwig lag mit seinen Vorstellungen von einem Ferienland genau richtig: Neuschwanstein bringt als eine der größten Touristenattraktionen majestätisch viel Geld in die Staatskasse.

In der Vorstellung vieler Feriengäste ist das Allgäu eine Landschaft, in der die Leute noch ständig in altväterlicher Tracht herumlaufen. Das tun sie indassen nicht mehr - oder doch nur noch bei Folklore-Festen. Da allerdings tragen sie Schmuckes. Die Frauen haben kunstvoll gearbeitete Dirndl mit weißen Schultertüchern und runden, federgeschmückten Hüten. Die Burschen prunken in reichbestickten Lederhosen mit breiten, edelweißbesetzten Hosenträgern und lustigen Gamsbarthüten. Gestandene Männer tragen rote Westen, an denen silberne Ketten mit alten Talerstücken blitzen.

Bild: Oberstorf Tourismus

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