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In aller Kürze

Fluggastrechte - was passiert bei Verspätungen oder Störungen?

Autor: D.S.

Wie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln genießen Flugpassagiere besondere Rechte, die sie im Falle von Flugausfällen, Verspätungen und auch bei Gepäckverlust schützen. Vielfach sind Verspätungen ein Grund zum Ärgernis. Hier können Passagiere jedoch recht beruhigt aufatmen und sich zurücklehnen, denn die Bestimmungen sind klar geregelt. Handelt es sich bei dem verspäteten Flug auch noch um einen Inhalt einer Pauschalreise, liegt sogar ein Reisemangel vor.

Verspätungen gelassen nehmen

Voraussetzung für jede Entschädigung im Falle eines Flugausfalls oder einer Verspätung ist, dass der Passagier rechtzeitig eincheckte. Gerichte sehen eine Zeitspanne von 45 Minuten vor dem Abflug als ausreichend an. Über die Computerdaten lässt sich beweisen, dass der Passagier tatsächlich pünktlich am Flughafen war und den Check-in passierte. Hebt der Flieger nun verspätet ab, richtet sich die Entschädigung nach mehreren Faktoren. Zum einen spielt die Flugstrecke eine Rolle. Ebenso wichtig ist die tatsächliche Länge der Verspätung. Eine Verspätung von bis zu zwei Stunden wird häufig als unzureichend bezeichnet, ab zwei Stunden jedoch kann sich der Passagier entschädigen lassen - sofern sein persönlicher Zeitverlust bei drei Stunden und aufwärts liegt. Problematischer verhält es sich, wenn aufgrund einer Verspätung der Anschlussflug verpasst wurde. Hat der Passagier die Flüge selbstständig gebucht, bleibt die Entschädigung häufig aus. Nur, wenn die Zwischenlandung und der Umstieg in ein anderes Flugzeug von einer einzelnen Airline geplant wurden, kann der Kunde auf eine Entschädigung hoffen.

Nicht jede Verspätung wird beglichen

Allerdings schränken die Fluggastrechte die Art der Verspätung oder des Flugausfalls ein. Es muss ein Verschulden der Fluggesellschaft vorliegen, damit der Kunde entschädigt werden kann. Muss der Flugverkehr aufgrund von Unwettern, Streiks, Umwelteinflüssen oder generellen Flugverboten eingestellt werden, hat der Kunde keinerlei Ansprüche auf Ersatz. Nur, wenn die Fluggesellschaft es im Winter verpasst, genügend Enteisungsmittel herbeizuschaffen und der Flug sich aus diesem Grund verspätet, kann ein Passagier auf sein Recht pochen. Das gilt insbesondere, wenn die anderen zur selben Zeit geplanten Flüge problemlos und rechtzeitig abheben. Im Falle einer Verspätung hilft refund.me den Betroffenen weiter.

Verspätung protokollieren lassen

Passagiere sollten sich direkt am Flughafen von der Fluggesellschaft unterschreiben lassen, dass der Flug verspätet abhebt. Das Dokument hilft, das sich anschließende Verfahren zu führen.

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